Austrelia S

 

Wir helfen gern bei Fragen des Alltags...
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Bei beruflichen Themen...


StoneArt-Geteilte Ansicht

Systemische Beratung...

 

Systeme spielen eine entscheidende Rolle im Miteinander, aber auch im Gegeneinander und Durcheinander in Beziehungen. Davon sind also alle Arten von Systemen betroffen, von der Familie über Beziehungen am Arbeitsplatz oder innerhalb von Organisationsstrukturen. Partnerschaften basieren darauf und Problemkonstellationen im Alltag. Es gilt also, eventuelle Gemeinsamkeiten zu entdecken und neue Lösungsansätze zu entwickeln...


Die systemische Arbeit mit Familien und anderen Beziehungssystemen wurde zu einem Schwerpunkt in AustreliaS Praxis, Mobbing eingeschlossen.


Wir bringen die Gene unserer Eltern mit in unser Leben, selbst dann, wenn wir adoptiert sind und für uns ihre Existenz im Dunkeln liegt. Das ist für uns ganz selbstverständlich…
Wir erben ihre Stärken - und ihre Schwächen. Und wir erben auch die Ängste, Neurosen, seelischen Beschattungen unserer Vorfahren, soweit sie von unseren Eltern und Großeltern nicht rechtzeitig genug aufgelöst werden konnten…

So wachsen wir auf mit diesen dunklen Flecken auf unserer eigenen Weste, und wir passen uns an. Als Kinder lieben wir unsere Eltern, so, wie sie sind. Wir lieben sie bedingungslos. Das ist das Natürlichste von der Welt.

Kinder lernen, mit diesen Ängsten zu leben, auch, wenn sie selbst zunächst keine Ängste in sich tragen, so spüren sie doch instinktiv, dass da welche vorhanden sind. Und sie passen sich diesen Ängsten bei Vater, Mutter oder den Großeltern an und lernen, dieselben Situationen zu meiden, die von ihren Vorbildern gemieden werden - um Angst zu vermeiden.
Gelingt es den Eltern, ihre Ängste und Neurosen selbst zu überwinden, dann wird das heranwachsende Kind dies spüren und sich entsprechend neu darauf einstellen.
Gelingt es den Eltern nicht, sich selbst aus ihrer Angst zu befreien, dann wird das Kind einen Weg finden müssen, diese Angst für sich selbst zu lösen. Oft tritt dieses dann eigene Problem erst im Erwachsenenalter zutage, weil unser sehr komplex gewordenes Leben nicht Halt macht vor diesen von angstbesetzten Situationen, die wir gelernt hatten zu umgehen.
Plötzlich überkommt uns in alltäglichen, scheinbar harmlosen Situationen ein Gefühl großer Panik und wir fühlen uns ohnmächtig, einen beherzten Schritt heraus aus dieser Situation zu tun. Unsere Angst lässt uns erstarren. Wir reagieren neurotisch und die, die uns dabei beobachten, schütteln verständnislos den Kopf…

Erst, wenn wir uns der Situation bewusst werden, wenn wir die Ursachen für dieses Verhalten kennen, sind wir in der Lage, einen beherzten Schritt heraus aus dieser Angst zu tun.
Komischerweise erleben wir in diesen mutigen Augenblicken, wie sich unsere eigene Wahrnehmung und unser Leben positiv verändern. Und wir beginnen zu verstehen...


Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen, Mobbing, Psychodrama…


Ein komplexes Thema – komplex wie die Vielfalt, die das Leben bereithält. Sie alle verbinden ihre Methoden mit der systemischen Struktur unserer eigenen Beziehungsgeflechte. Man kann sie als Spiegel betrachten, den wir uns selbst vorhalten, den wir von anderen vorgehalten bekommnen. Wir erleben mit, wie scheinbar völlig fremde Personen so agieren, als seien sie in der gleichen Familie aufgewachsen. Sie teilen uns verbal ihre Gefühle mit, die bei uns auf Resonanz stoßen und uns positiv, aber auch negativ berühren. Diese Resonanz auf unsere ganz persönliche Problemstellung zeigt heilende Wirkung, sobald wir unsere eigene Situation besser verstehen und annehmen lernen. Dann wird es uns auch gelingen, andere Wege als bisher zu gehen.


Mobbing basiert auf den Mustern bekannter Familienstrukturen. Nur was zueinander passt, reagiert auch aufeinander, bekämpft und bekriegt sich bis aufs Blut, während unsere Kollegen und Mitschüler kaum verstehen, was da eigentlich „abgeht“. Es geht dem Mobber und dem Gemobbten in dieser Zwangssituation tatsächlich etwas ab. – Der Überblick…
Beide geraten in alte und bekannte Zwänge hinein und finden in ihrem Mitspieler den passenden Widerpart. So schaukelt sich die Situation langsam hoch, während konfliktscheue Vorgesetzte oder Lehrer den Kampf stellvertretend für sich oder ihr Unternehmen ausnutzen, ohne selbst Stellung beziehen zu müssen. Das ist gerade heute in Zeiten von drohender Arbeitslosigkeit ein beliebtes Mittel, einen "gefährlichen" Konkurrenten oder Mitarbeiter mit allen Mitteln und um jeden Preis "abzuschießen", den eigenen Arbeitsplatz auf diese Weise zu behaupten.
Am Ende gibt es nur Verlierer, auch, wenn sich vielleicht jeder als Gewinner dieses gemeinsamen Deals ansieht. Objektiv betrachtet haben alle verloren…
Jede Art von Nichthandeln des Gemobbten steigert die vermeintliche Macht des Mobbers. An Selbstwert mangelt es beiden Widersachern, mangelt es allen Beteiligten. Nur benutzt jeder eine andere Strategie, diesen Mangel zu überspielen... so, wie er oder sie es von ihren Vorbildern übernommen haben.
Es sollte also im allgemeinen Interesse sein, sich als der oder die Gemobbte rechtzeitig eine neue Ausgangsbasis für das eigene Handeln zu verschaffen, bevor der Konflikt derart eskaliert, dass es zu Verzweiflungskündigungen – auch durch Suizid - kommt oder zu chronischen und psychosomatischen Erkrankungen.


Jede Art von seelischem Dauerkonflikt manifestiert sich irgendwann auf der körperlichen Ebene.
Wir werden krank. Hat sich das Dilemma erst einmal im Körper etabliert, hilft auch nur wieder die Ursachenforschung, um die Symptome nachhaltig zu beseitigen.


Auch bei der systemischen Beratungsarbeit gilt...

Für Austrelia S ist die Grenze dann erreicht, wenn die Schilderung der Symptome bereits auf ein psychotisches oder wahnhaftes Krankheitsbild schließen lassen. In diesen Fällen rate ich die Konsultation eines Facharztes, bzw. eines Psychotherapeuten dringend an.



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